Gesichts- und Halsstraffung


Das Gesicht ist das zentrale Organ der Wiedererkennung. Im Verlauf der Jahre verliert die Haut an Elastizität, wodurch Hautfalten entstehen und Hautpölsterchen sich im Bereich des Unterkiefers entwickeln. Im weiteren Verlauf können sich diese Falten, speziell im Bereich der Mundwinkel (Nasolabialfalten) vertiefen. Desweiteren kommt es zum Absinken des Fettgewebes im Jochbogenbereich. Diese Prozesse werden durch vermehrte Sonnenexposition und Rauchen beschleunigt.

Eine Gesichtsstraffung kann einem alternden Gesicht eine jugendliche Frische zurückgeben. Dieser Eingriff kann mit zusätzlichen Eingriffen wie z.B. einer Halsstraffung, Augenlidstraffung sowie Liposuktion des Gesichts und Halses kombiniert werden.

Die Operation findet entweder unter lokaler Betäubung oder unter Vollnarkose statt. Die Schnittführung verläuft an der Haargrenze im Schläfenbereich, zieht sich weiter vor das Ohr, um das Ohrläppchen herum und setzt sich hinter dem Ohr in die Haare fort. Die Haut wird abgehoben, das Gewebe und die Haut werden gestrafft und die Haut wieder eingenäht. Die Narbe vor dem Ohr liegt in einer natürlichen Falte und ist kaum sichtbar.

Es muss mit einer Schwellung und bläulicher Verfärbung während mindestens 1 Woche gerechnet werden.

Steckdaten

OP Dauer: ca. 4 Stunden
Anästhesie: Lokale Betäubung oder Vollnarkose
Stationärer Aufenthalt: Ambulant oder 1 Nacht
Arbeitsunfähigkeit: ca. 10 Tage