Nasenkorrektur


Die Nase liegt zentral im Gesicht und ist das prominenteste Organ im Gesicht. Keine andere Struktur verändert so sehr das Wesen und die Ausstrahlung eines Gesichts. Die Persönlichkeit eines Menschen wird massgeblich durch eine schiefe Nase, einen Nasenhöcker, eine platte Nase, überlange Nase oder übergrosse Nasenlöcher belastet.
Vor einer Operation muss geprüft werden, ob zusätzlich eine Atemwegsbehinderung vorliegt, welche beim Eingriff auch korrigiert werden muss.

Die Nasenkorrektur muss dazu führen, dass anschliessend das Gesicht so harmonisch wie möglich wirkt. Die Operation findet entweder unter lokaler Betäubung oder in Vollnarkose statt. Es stehen zwei Techniken zur Verfügung, der offene und der geschlossene Zugang. Die einfachen Korrekturen werden durch einen geschlossenen Zugang (keine sichtbaren Narben) durchgeführt. Die schwierigeren Korrekturen (Re-Operationen) werden durch einen offenen Zugang gemacht. Hier erfolgt ein V-förmiger Schnitt am Nasensteg, gefolgt von dem Schnitt in den Nasenlöcher. Die Haut wird vom Nasengerüst abgehoben und je nach Bedarf die Strukturen des Nasengerüstes (Knochen und Knorpel) korrigiert. Dies kann zu einer bläulichen Verfärbung des Mittelgesichts und der Augen während ca. 1 Woche führen.

Nach der Operation wird von aussen einen Nasengips angelegt und in die Nasenlöcher werden 2 Tamponaden eingebracht. Die Tamponaden werden nach 24-48 Stunden entfernt. Der Gips muss eine Woche konsequent getragen werden.

Steckdaten

OP Dauer: ca. 2.5 Stunden
Anästhesie: Lokale Betäubung oder Vollnarkose
Stationärer Aufenthalt: Ambulant oder 1 Nacht
Tamponade für 1-2 Tage, plaster cast für 1 Woche
Blaue Verfärbung des Mittelgesichts und der Augen für ca. 1 Woche
Arbeitsunfähigkeit: ca. 2 Woche